Die Baustelle

Sanierung der Deponie im Ritzer

Nach über 10 Jahren intensiver Planungs- und Projektierungsarbeit ging es im Dezember 2023 endlich los. Begonnen wurde mit verschiedenen Vorbereitungsarbeiten wie dem Abriss des altehrwürdigen Garderobengebäudes, mit Rodungsarbeiten sowie eine deutliche Verbreiterung der Zufahrt ab Bibersteinerstrasse.

Im Frühling 2024 konnten dann mit den eigentlichen Sanierungsarbeiten begonnen werden. Dabei geht es darum, den Deponiekörper mit Drainagen zu entwässern und entgasen, sodass der natürliche Zersetzungsprozess des eingelagerten Abfalls optimal in Gang gesetzt werden kann. Herzstück der Bauarbeiten ist ein 20 Meter tiefer Bohrstollen, damit auf dem Grund der Deponie das Drainageleitungsnetz gelegt werden kann. Es wird mit einer Bauzeit von ungefähr vier Jahren gerechnet; beinhaltet ist auch ein Jahr Ruhezeit, damit die Deponieinhalte sich setzen können. Anschliessend werden auf der sanierten Deponie neue Rasenspielfelder angelegt, welche der FC wieder nutzen wird.
Es wird mit Kosten von gesamthaft rund 50 Mio. Franken gerechnet. Davon tragen Bund und Kanton 70 % und die Stadt Aarau und die Gemeinde Küttigen jeweils etwa 15 %. Die Ausgaben für die neuen Rasenspielfelder mit eingerechnet, kommen Gesamtkosten von rund 10 Mio. Franken auf die Gemeinde Küttigen zu.

Der FC Küttigen ist durch die Sanierungsarbeiten in seinem Trainings- und Spielbetrieb massiv eingeschränkt. Für alle Teams steht lediglich der Kunstrasenplatz zur Verfügung. Verdankenswerterweise können wir einzelne Trainingseinheit auf dem Sportplatz in Biberstein absolvieren. Wir hoffen auf ein gutes Gelingen der anspruchsvollen Sanierungsarbeiten und auf einen möglichst speditiven Verlauf und freuen uns, wenn wir baldmöglichst auch die neuen Rasenspielfelder nutzen können.

Infrastruktur

Vereinsgeschichte – Die FC Küttigen-Story

28. Juni 2008 – Einweihung des neuen Rasenspielfeldes

Der 28. Juni 2008 wird als Meilenstein in die Geschichte des FC Küttigen eingehen. Mit der Eröffnung eines zusätzlichen Rasenspielfeldes gingen für unseren Verein ein mehrjähriges Warten zu Ende und ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung.

Anlässlich einer schlichten Einweihungsfeier wurde das neue Spielfeld in Betrieb genommen. Im offiziellen Teil mit Ansprachen von Gemeindeammann Dieter Hauser, dem Vereinspräsidenten Robert Rütimann und Grüssen des Aarg. Fussballverbandes durch Luigi Ponte stiess man beim Apéro mit weissem „Küttiger“ und Speckzopf auf das gelungene Werk an.

Anschliessend ging‘s gleich zur Sache. Es blieb den Spielern der 1. Mannschaften des FC Buchs und des FC Küttigen vorbehalten, den „heiligen“ Rasen im Ritzer als Erste zu testen. In einem munteren Spiel unter dem Moto „spielen und spielen lassen“ fielen die Tore im Verhältnis 1:2 im Minutenabstand. Unser Fanionteam zog schliesslich gegen den oberklassigen Widersacher mit 5:10 Toren den Kürzeren.

Inzwischen warteten die gegen 500 Zuschauer gespannt auf das Highlight des Tages, das Saisonvorbereitungsspiel FC Aarau (damals noch Superleague! mit Trainer Richard Komornicki) gegen FC Baden (1. Liga). Bei den mit allen Cracks angetretenen Teams war der Klassenunterschied offensichtlich und die Oberklassigen schwangen nach 90 unterhaltsamen Minuten mit 6:0 oben aus.

Die Spieler der 4 Teams waren voll des Lobes über die Qualität des Spielfeldes. Der neue Platz im Ritzer braucht Vergleiche mit dem Brügglifeld oder anderen Grossstadien nicht zu scheuen.

Heisses Sommerwetter begleitete die Inbetriebnahme des neuen Spielfeldes. Noch bis weit in die Nacht hinein stiess die gut gelaunte Fangemeinde des FCK auf das neue Feld an und liess sich von der Festwirtschaft kulinarisch verwöhnen.

Seit Herbst 2009 sind die Zuschauer jederzeit über den aktuellen Spielstand informiert. Mit Hilfe von Sponsoring konnte eine brandneue Anzeigetafel erstellt werden.

Oktober 2017 – Inbetriebnahme des Kunstrasenfeldes

Ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte ist der 29. April 2018, an welchem die offizielle Einweihungsfeier des neuen Kunstrasenfeldes stattfand. Neben dem Festakt (Festrede von Ex-Profi und Natispieler Mario Eggimann) wurde den 1'000 BesucherInnen mit Juniorenspielen, einem Legendenspiel FC Aarau – FC Küttigen sowie dem Derby unserer 1. Mannschaft gegen den FC Entfelden einiges geboten.

Clublokal Ritzer-Träff

Im Winter 2006/07 wurde in Eigenregie mit grossem Engagement und finanziellem Aufwand unser bis dahin bescheidener Clubraum mit baulichen Massnahmen zu einem schicken Clublokal mit rund 40 Sitzplätzen umgebaut.

In den einladenden Räumlichkeiten kümmerte sich das Ritzer-Träff-Team viele Jahre um das leibliche Wohl der Gäste. Das gemütliche Beizli lud stets zum Verweilen ein. Ein Jahr später folgte die Überdachung des Vorplatzes. Geschützt vor Sonne oder Regen konnten rund 80 Personen bei Speis und Trank die Spiele unserer Teams mitverfolgen.

Mit der Inbetriebnahme des neuen Garderobengebäudes ist der legendäre Ritzer-Träff Vergangenheit. Viele Geschichten wüsste er zu erzählen… Im Vorfeld der Grubensanierung wurde das Gebäude schliesslich im Herbst 2023 abgerissen.

Clublokal Napoli Stories

Seit Juni 2021 werden wir im neuen Clublokal kulinarisch verwöhnt. Das Team rund um Sergio hat sich mit ihren napolitanischen Pizzen innert Kürze zum Geheimtipp in der Region Aarau gemausert.

Juni 2021 – Inbetriebnahme des neuen Garderobengebäudes

Nach über einjähriger Bauzeit konnte das neue Garderobengebäude am 12. Juni in Betrieb genommen werden. Im kleinen Rahmen erfolgte die Schlüsselübergabe, da coronabedingt die Türen für die Bevölkerung leider nicht geöffnet werden konnten.

Sanierung der Deponie Ritzer

Nach rund 10 Jahren Vorbereitungsarbeiten fahren im November 2023 tatsächlich die ersten Baumaschinen auf. Ausser dem neuen Clubhaus und dem Kunstrasenfeld bleibt 12.08.2026 kein Stein mehr auf dem andern. Beim Megaprojekt mit geschätzten Kosten von rund 50 Mio. Franken geht man von einer Sanierungszeit von mindestens vier Jahren aus. Dies bedeutet für uns mit den aktuell 21 Mannschaften mächtig zusammenzurücken. Wir sind froh, dass wir zur Not auch mal nach Biberstein auf den legendären Schachenplatz ausweichen können